Bekenntnis und Widerstand


In der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus kam es zu einer Neubewertung der seit der Reformation bestehenden Bekenntnistraditionen.


Die Stellung zum eigenen Bekenntnis war ein ambivalenter Faktor: Sie konnte einerseits den Widerstand Einzelner schwächen, so etwa in der Kontroverse zwischen Lutheranern und Reformierten; andererseits konnte die Stellung zum eigenen Bekenntnis aber auch als Rückhalt für den Widerstand dienen und motivieren wie beispielsweise im Falle von Kurt-Dietrich Schmidt.